
Jane Visconti (Texte)/Peter
Achilles (Bilder)
Beziehungsende
Es mischt sich Wut mit Trauer, Erleichterung mit Wehmut, Stärke mit Verletzlichkeit.
Die innere Stimme mal laut mal leise, der Abstand mal größer mal kleiner.
Die Erinnerung steckt in so vielem, in Erlebten und Unerlebten, in Wünschen und Träumen.
Und trotzdem fühle ich, wie ich wieder ich selbst werde, nicht mehr von der Last und den Sorgen des Anderen erdrückt.
Mittendrin
Mauern – hoch gebaut Gräben - tief gezogen Hecken – wehrhaft gewachsen.
Mittendrin sitzt du wartest, verbirgst dich, verpasst das Leben.
Tore – geöffnet Brücken – gebaut Hecken – geschnitten.
Mittendrin sitzt du zögernd noch mutig lächelnd bereit zum Leben.

Nur für mich –
ein heller Stern am nachtschwarzen Horizont, hab mich oft dorthin gewünscht, wurde mir das Leben zuviel, drückte mich die Last der Verantwortung! Nur weg aus dieser Welt nichts mehr denken, nicht mehr sorgen, alles den Anderen überlassen!
Doch wuchsen mir keine Flügel, bin immer noch auf der Erde, stelle mich dem Leben, jeden Tag neu und immer wieder!
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